Das erste Weihnachtsbuch dieses Jahr



Die Herdmanns


Wenn es November wird, werden hier die Herdmanns aus dem Regal gesucht. Wer mit diesem Humor mit kann, hat das ultimative Weihnachtsbuch gefunden, einen Klassiker. Mich begleiten Hedwig, Ralf, Eugenia, Leopold, Klaus und Olli schon seit der Grundschule. Und Weihnachtszeit ohne Herdmanns ist unvorstellbar!

Lisa, die mit Eugenia Herdmann in die Klasse geht, erzählt die Geschichte der Herdmanns. Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder in der ganzen Stadt. Wo sie auftauchen, gibt es Chaos. Sie prügeln, stehlen, fluchen und rauchen Zigaretten. Die Herdmanns sind das, was man gar nicht in seiner Nachbarschaft braucht und keinem als Klassenkameraden wünscht. An Erntedank bekommen die sechs, die sonst nie zur Kirche gehen, mit, dass es dort kostenlos Essen gibt. Natürlich sind sie da sofort dabei, denn regelmäßige Mahlzeiten kennen die Kinder nicht. Als die Rollen für das Krippenspiel verteilt werden, gehen alle Hauptrollen an die Herdmanns. Es traut sich keiner der anderen Kinder und Eltern zu widersprechen. Was jetzt kommen muss, ist klar: das wohl schlimmste Weihnachtsfest aller Zeiten. Doch weit gefehlt!
Die Herdmanns transferieren die Weihnachtsgeschichte in ihre Welt. Es ist also gar nicht so absurd, dass für ein Herdmann-Kind ein ordentlicher Schinken deutlich besser als Geschenk taugt als Weihrauch und Myrrhe. Und das man sich als Joseph von unfreundlichen Wirten nicht abspeisen lassen sollte, ist auch klar.
Mit den Herdmanns gelingt ein neuer Blick auf das Weihnachtsfest.

Wer die Herdmanns nicht kennt, hat definitiv was verpasst.

Kommentare