Dann also mal ein Malbuch



Das Ausmalbuch für wache Nachtstunden

Illustratorin: Sarah Jane Arnold
Verlag: Kösel
Erschienen: März 2017

Eins vorweg: wache Nachtstunden gehören größtenteils der Vergangenheit an (und auch als sie noch sehr regelmäßig waren, hätte ich jetzt nicht unbedingt gemalt)!
Dann taucht die Frage auf: Warum braucht sie denn als erwachsener Mensch ein Malbuch?
Die Idee war so simpel wie genial: Diese Buch will mich entspannen (siehe wache Nachtstunden) und es ist klein und handlich, nimmt wenig Platz auf dem Tisch weg und bindet meine Konzentration nur marginal. Was könnte es also besseres geben, um die tägliche Hausaufgabensituation im Haus zu begleiten?

Das Papier hat eine schöne Qualität und die Motive sind recht hübsch. Man kann mit Filzstift malen, ohne, dass Farbe durchdruckt. Holzstifte gleiten schön und die Farbe hält gut am Papier. Es gibt einige Sinnsprüche und kurze Gedichte, Angaben zu Hilfsangeboten bei Schlaflosigkeit und freie linierte Seiten für eigene Notizen (habe ich zweckentfremdet, aber man kann hier auch prima Zwischenrechnungen machen…). Meine Ausmalbucherfahrung liegt Jahre zurück. Spätestens beim kolorieren der feinen und zum Teil doch sehr kleinteiligen Figuren und Muster hat sich das gerächt. Alle Bilder ragen bis in die Mitte des Büchleins. Es ist jedoch nicht vorgesehen, es komplett aufklappen zu können. Das Ausmalen am mittleren Rand ist daher nicht möglich. (Oder mir ist die richtige Technik nicht bekannt.)

Zurück zur Ausgangssituation: Da das Kind sich deutlich mehr fürs Ausmalen als für die eigenen Hausaufgaben begeistern konnte, ging meine Rechnung nicht auf. Vielleicht male ich es irgendwann mal fertig.

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